Hallo ihr Abendländer!

Viele Grüße aus dem fernen Hong Kong. Die MegaMetropole am südchinesischen Meer ist mit einer Fläche von 1.100 km² eine der größten Städte Asiens und eines der bedeutendes Wirtschafts- und Handelszentren der Welt.
HK, das bersetzt soviel wie Parfümhafen heißt (dieses Parf aber eher eine Note von Fischduft verbreitet), bietet mit seinen rund 7 Millionen Einwohnern eine große Auswahl von nat rlichen, kulturellen und kosmopolitischen Attraktionen. Knapp 96 Prozent der Bevölkerung sind Chinesen. Die offiziellen Sprachen sind Chinesisch und Englisch. Der am meisten verbreitete Dialekt ist Kantonesisch wohingegen aber der Gebrauch von Mandarin (offizielles Hochchinesisch) auch wächst.
In der ex-britischen Kronkolonie wird natürlich auf der linken Seite gefahren.
Telefonieren im Festnetz ist kostenlos. Wer im Mobil telefoniert bezahlt im Monat 100$ (~10€) und kann dann 1200 Minuten lang telefonieren. Einige schaffen das auch.
Im Sommer gibt es öfters mal einen Thunderstorm oder Taiphoon. Dann darf offiziell die Arbeit niedergelegt und nach hause gegangen werden.
Zeitverzögerung der PST(Pacific Standart Time) zur UTC(Coordinated Universal Time)/GMT(Greenwich Mean Time) +0800, d.h. Deutschland ist 6 Stunden jünger als HK.
HKs Koordinaten: Latitude:21°45'North, Longitude:115°00'East

 

Die Hauptgebiete HKs sind Hong Kong Island, die Halbinsel Kowloon und die New Territories. Hong Kong Island liegt direkt südlich vor Kowloon und die beiden werden durch den Victoria Harbour voneinander getrennt. Die New Territories befinden sich nördlich von Kowloon und führen zur Grenze Chinas.
Die New Territories machen nicht nur die Hauptfläche Hong Kongs aus - zu ihnen zählen auch mehr als 260 vorgelagerte Inseln.

Hong Kong unterscheidet sich von dem restlichen China in der Hinsicht, dass es trotz der rießigen Bevölkerung eine absolut saubere Stadt ist, und das nicht erst seit der SARS Geschichte. Das liegt unter anderem daran, dass man mit bis zu 1500$ (~150 Eur) bestraft werden kann, wenn man in die Ecke spuckt oder die Kippe zu Boden fallen lässt. Rauchen in öffentlichen Gebäuden kostet schlappe 5000$ (~500 Eur).
Die Chinesen sind alle recht brav. Es gibt zum Beispiel kaum Leute die bei rot über sie Ampel gehen. Auch werden alle der tausenden von Hinweisschildern befolgt. Wobei 10% wirklich angebracht sind, 90% aber voll sinnlos.

Beherrbergt bin ich in dem Studentenwohnheim der Polytechnic University, das aber eher einem Hotel als einem Wohnheim gleichkommt. Eingezaunt mit Wachposten ist es für einen Fremden recht schwierig hineinzukommen (das soll abslut nicht bedeuten, dass HK eine unsichere Stadt ist).

In der Residenz mangelt es an Sport-, Kultur- und Freizeit-möglichkeiten nicht im geringsten. So gibt es vom Relaxing Room, Snooker, Music Practice Room bis hin zum Swimming Pool einfach alles.

Die erste Woche habe ich im 17. Stockwerk gewohnt. Danach wurde ich ins 8. degradiert wegen einigen neuangekommenen Postgraduates MSc (Master of Science), PhDs (Dr. of Phil.).



Um meinen Aufenthalt in HK zu finanzieren arbeite ich für die PolyU Technology & Consultancy als Resarch Assistent. Ursprünglich habe ich mich als Mechanical Engineer beworben aber meine Hauptaufgaben erstrecken sich mehr oder minder auf Chemical Engineering. So fahre ich einige Versuche mit verschieden Diesel und LPG (Liquefied Petroleum Gas) Motoren und Brennern um Schadstoffgehalte zu analysieren und zu vermindern. Versuch ich zumindest. Schwierig aber ganz interessant. Man lernt ja nie aus...


Außer tausenden von Chinesen gibt es auch noch ein paar Europäer, Australier und Amerikaner. Die wollen natürlich auch Land und Leute erkunden und somit mangelt es hier an Freizeitaktivitäten überhaupt nicht.


Discos, Night-clubs, Karaoke Bars
Nachtschwärmer kommen in HK voll auf ihre Kosten, denn diese Stadt schläft nie. Egal ob man die Musik von einer Big Band, Jazz, Canto Pop, Rock and Roll, Disco oder den Sound der eigenen Stimme in State-of-the-Art Karaoke Clubs geniesen will oder lieber durch die Nacht tanzt in einer der unzähligen Discos, Clubs, Pubs und Bars, es gibt einfach geügend Möglichkeiten. Einige der Clubs sind bis in die Morgenstunden geöffnet wohingegen andere überhaupt nicht schließen.


Zu Essen bekommt man in HK so ziemlich alles was schon mal gelelebt hat. Am popularsten ist allerdings die kunterbunte Welt aus dem Meer.
Ich habe noch nie so eine reihaltige und köstliche Küche wie die chinesische gehabt. Nach etwas Eingewöhnung um Probiererei ist fast alles hier wirklich unglaublich lecker.
Der Nachtsnack, der meistens aus getrockneter- gerösteterer Fischhaut, Oktupustentakeln oder anderem Meeresgetier besteht ist eine sehr typisch chinesische Speise.
Süßigkeiten müssen nicht immer süß schmecken. Gin Seng scheint der bevorzugte Geschmack der Chinesen zu sein. Bei Eiskrem sollte man auch aufpassen. Denn nicht alles was rot ist, ist Himbeer oder Erdbeer sondern unter anderem Rote Bohne; wie lecker :-(
Cantonese Food


An das Klima muss man sich auch erst mal gewöhnen. *schwitz*
Mitternächtliche Temperaturen von 31 °C bei 91% Luftfeuchtigkeit sind relativ normal hier, wenn nicht mal wieder ein Taifun im Anmarsch ist.
Glücklicherweise ist nahezu alles klimatisiert.

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